Herzlich willkommen!

Hereinspaziert...

Wir freuen uns, Dich auf unserer Homepage begrüssen zu dürfen. Herzlich willkommen im virtuellen Raum unserer Pfarrei. Zunächst zwei Bilder,
die unsere Geschichte spiegeln ...



Kleine Kapelle an der Ebertswilerstrasse ...



... 100 Jahre später schägt das Herz der Pfarrei immer
noch katholisch, aber offen und ökumenisch.



Gelebte Offenheit

 
100 Jahre Katholische Kirche Herz Jesu Hausen am Albis

   Am 6. November 1910 wurde mit der kleinen Kapelle an der Ebertswilerstrasse der erste katholische Kirchenraum in Hausen am Albis eingeweiht. 100 Jahre sind eine lange Zeit. Zwei Fotos machen das deutlich: Oben eine Schwarz-Weiss-Aufnahme der ersten Kapelle. Unten eine Aufnahme des modernen Pfarreizentrums an der Bifangstrasse. Zwischen beiden Aufnahmen liegen Welten. Schaut man auf die zwei Bilder, dann wird eine radikales Umdenken sichtbar. Wollte die katholische Pfarrei-Familie zunächst einen Raum finden, in dem man «geschlossen unter sich» war, musste und wollte man sich später den Herausforderungen der Zeit stellen. Offenheit war das Mass der Dinge. Das beeinflusste auch das Modell der Kirche. Man dachte nicht an ein Kultzentrum. Man wollte vielmehr einen Raum der Begegnung schaffen. Man wollte gleichzeitig eine Brücke zum Himmel und zum Mitmenschen schlagen. Man wollte Leben und Glauben miteinander verbinden. Dieses Grundanliegen wurde vom II. Vatikanischen Konzil getragen, das eine Öffnung der Katholischen Kirche einleitete. Mit dem Pfarreizentrum an der Bifangstrasse wurde diese Bewegung dann auch räumlich umgesetzt. Offenheit liess sich nun auch leben. Gleichzeitig wurde damit eine Ökumene möglich, die auch in Zukunft auf Augenhöhe und Augenmass angewiesen bleiben wird, wenn sie nicht in die Zeit der Konfessionskriege zurückfallen möchte. So wird das Herz unserer Pfarrei nach 100 Jahren immer noch katholisch schlagen, aber offen und ökumenisch, auf Huusemer Weise und vor allem mit den Menschen. 

                                                                                                    Matthias Kühle-Lemanski



 

                   EINFACH DA SEIN


                   Freund

                   halt den Tisch                           bereit und schön

                   und den Blick                            auf der Schwelle

                   in wachem Schweigen

                   einfach um da zu sein     

                                                                    wenn das Licht 

                                                                    wieder 

                                                                    da ist 

                                                                    und sich selbst zum Mahle einlädt

                   versuche es sehr gut               zu empfangen

                   ohne den Wein                        abzumessen

                   ohne das Brot                          abzuwägen

                   tu alles, wie es sich ziemt

                                                                                  und lasse alles

                                                                                  einfach um da zu sein


                   P. Christoph Lebreton